Rhodos

Die griechische Insel Rhodos ist auch im Herbst ein wunderbares Reiseziel, da es nicht zu heiß aber trotzdem noch angenehm warm ist.

Rhodos ist die Hauptinsel der Dodekanes Inselgruppe in der Ost-Agäis und etwa die Hälfte der Einwohner lebt in der Stadt Rhodos, die auch der Hauptort der Insel  und ihr touristisches Zentrum ist.

Rhodos © flickr/bazylek100

Am besten gelangt man nach Rhodos mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Ganz besonders in der Region um Rhodos und im gesamten, touristisch gut erschlossenen Norden, gibt es auch gute Busverbindungen. Neben Norden sind auch der Westen und Osten der Insel gut touristisch erschlossen, aber auch im Süden wird der Tourismus weiter ausgebaut, bietet doch die Haupteinnahmequelle auf Rhodos. Weitere Wirtschaftszweige sind Der Wein- und Olivenanbau. Die vielen Ziegen und Schafe, die man überall am Straßenrand sehen kann, liefern außerdem die Milch für den guten Käse auf der Insel.

Neben den wunderschönen Sandstränden und Felsbuchten an der Küste ist auch das Innere von Rhodos mit seinen Hochebenen, Tälern und Bergen sehenswert. Der höchste Berg der Insel ist der Attaviros mit 1.215 Metern Höhe. Insgesamt ist Rhodos eine sehr grüne Insel denn durch die Kalkgebirge ist die Wasserversorgung das ganze Jahr über gesichert. Mit 320 Sonnentagen im Jahr gehört Rhodos zu den sonnigsten Regionen Europas. Auch im Winter ist es sehr mild und Frost gibt es praktisch nicht. Allerdings gibt es auf dem Attaviros manchmal Schnee.

Hirsch und Hirschkuh © flickr/drdcuddy

Wahrzeichen von Rhodos sind der Hirsch und die Hirschkuh die auf Säulen am Eingang zum Jachthafen Mandraki  stehen und die ankommenden Schiffe begrüßen. Sie stehen seit der italienischen Besatzungszeit (1912-1943 bzw. 1947) dort, wo der Legende nach der Kolos von Rhodos gestanden haben soll.

In Rhodos interessant für Familien ist sicherlich das Aquarium, das noch aus der Zeit der italienischen Herrschaft auf Rhodos stammt und somit schon relativ alt ist. Neben präparierten Fischen können Besucher in den Aquarien die Lebewesen des Mittelmeeres kennenlernen.

Ebenfalls während der Zeit der Italiener entstanden ist der neue Markt in Rhodos Stadt mit zahlreichen Verkaufsständen, Geschäften, Restaurants und Cafés. Das Gebäude erinnert vom Stil her eher an eine türkische Moschee als an eine Markthalle.

Auch sehenswert in Rhodos sind die Evangelismos Kirche am Hafen, die besonders zur Zeit der Johanniter eine bedeutende Rolle spielte. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen Blitzschlag komplett zerstört, aber von den Italienern anhand der Originalpläne wieder aufgebaut.

Hübsch ist auch der Seepferdchen Brunnen auf dem Platz der jüdischen Märtyrer in der Altstadt.

Besucher, die mehr  Spuren der Johanniter sehen möchten, sollten auch Asklipio mit der Ruine der alten Johanniterburg besichtigen. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung.

Wer im Sommer nach Rhodos kommt, kann im Schmetterlingstal Petaloudes den gepunkteten Harlekin sehen, der dort in Massen vorkommt und sich vom Harz der Amberbäume zu ernähren.

Rhodos2 © flickr/bazylek100

In Lindos kann man auf dem Rücken eines Esels hinauf zur Akropolis gelangen. Für Eselfreude bestimmt ein Erlebnis. Im Hinterland von Lardos liegt auch das Kloster Moni Thari, das man unbedingt besuchen sollte.  Auch wenn das Kloster lange Zeit verlassen war, so ist es jetzt doch wieder bewohnt und liebevoll hergerichtet. Gottesdienste von hier werden sogar im Fernsehen und Radio übertragen.

Ähnlich wie in anderen Regionen Griechenlands auch, kann man auf Rhodos Zeuge der wichtigsten Epochen der Geschichte werden.

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Ein Spukhotel in Colorado

Falls Sie ein Fan von Stephen Kings Romanen sind, sollten Sie im Stanley Hotel in Estes Park Colorado im Zimmer 217 wohnen.

In dem Spukhotel wurde der berühmte Autor so inspiriert, dass er die Hälfte von „The Shining“ dort schrieb. Allerdings sind die Geister des Hotels längst nicht so böse, wie in seinem Buch.

Stanley Hotel, Colorado © flickr-Rob Lee

In dem 1909 eröffneten Hotel  haben schon so berühmt Leute wie John Philip Sousa, Theodore Roosevelt, das japanische Kaiserpaar und viele Hollywoodberühmtheiten gewohnt. Das im georgianischen Stil erbaute Stanley Hotel liegt keine 10 Kilometer vom Rocky Mountain National Park entfernt und man hat von dort einen wunderbaren Blick auf die Berge.

Besonders bekannt ist das Hotel heute allerdings für seine Geister. Selbst der Hotelgründer Freelan Oscar Stanley, der 1940 in Massachusetts starb soll heutzutage im Hotel spuken. Aber auch seine Frau Flora und die Kinder eines ehemaligen Kindermädchens treiben nachts im Hotel ihr Unwesen und rauben den Gästen den Schlaf.

Während Stanleys Frau, eine Klavierspielerin, öfter mal am Piano anzutreffen ist, spielen die Kinder auf dem Hotelflur des vierten Stocks, dem einstigen Angestelltentrakt des Stanley Hotels, offenbar lautstark Ball.

Ein weiterer nicht ganz so freundlicher Geist soll ebenfalls im vierten Stock im Wandschrank von  Zimmer 401 wohnen. Er soll ab und zu einmal ein Wasserglas auf dem Nachttisch zerschlagen oder den Gästen Schmuck klauen.

In Zimmer 217, das Stephen King bei einem Aufenthalt im Jahr 1973 so inspiriert hat, spukt der Geist des einstigen Zimmermädchens Mrs. Wilson. Sie starb 1911 bei einer selbst verursachten Gasexplosion, kümmert sich aber seitdem immer noch liebevoll um das Gepäck der Gäste und hält auch das Zimmer in Ordnung.

Das Stanley Hotel ist das perfekte Hotel für Geisterjäger und solche, die es werden möchten. Es werden sogar regelmäßig Geistertouren angeboten.

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Urlaub auf Bornholm

Gelegen in der Ostsee zwischen dem schwedischen Schonen und Polen, ist Bornholm, zusammen mit sechs unbewohnten kleinen Nebeninseln, die östlichste Insel Dänemarks.

Die 588 Quadratmeter große Insel misst von Norden nach Süden 40 Kilometer und von Osten Nach Westen 30 Kilometer.

Rønne © flickr/sludgegulper

Weit weg vom Rest Dänemarks (150 Kilometer südöstlich von Kopenhagen) ist die Insel Bornholm abwechslungsreicher als jeder andere Teil des Landes. Und auch die Bewohner, von denen man annimmt, dass sie vor langer Zeit mit Einbäumen von Schweden herüberkamen, sind etwas Besonderes. Sie haben weder mit den Dänen noch mit den Schweden etwas gemeinsam sondern sind viel mehr ein Menschenschlag für sich. Offenherzig, liebenswürdig und eigensinnig.

Viele archäologische Schätze auf Bornholm zeugen von der langen Besiedlungsgeschichte. Es gibt Hügelgräber aus der Eiszeit, Bauta-Steine aus der Bronze- und Eisenzeit und Runensteine der Wikinger.

Im Süden Bornholms findet man Sandstrände und Dünen wie an der Nordsee und im Norden erinnern Felsküsten aus Granit mit eher an Schweden oder Norwegen. Besucher der sandigen Badebuchten dazwischen fühlen sich allerdings eher ans Mittelmeer versetzt. Und auch das Wetter ist entsprechend. Im für die Ostsee ungewöhnlich warmen Klima wachsen sogar Melonen, Feigen und Maulbeerbäume und man kann bis spät ins Jahr baden.

Im Inselinneren herrscht bewaldetes Hügelland vor und die höchste Erhebung ist der 162 Meter hohe Rytterknægten. Hier kann man in strengen Wintern sogar Skifahrer sichten. Neben Langlaufstrecken gibt es hier sogar eine Abfahrtsstrecke mit Lift.

Die Hauptstadt Rønne ist gleichzeitig mit rund 15.000 Einwohnern die größte Stadt Bornholms. Im Mittelalter lebten die Menschen hier vorwiegend vom Heringsfang und vom Handel mit Norddeutschland. Noch heute sind viele der alten Häuser in der Stadt zu sehen. Interessierte Besucher können sich im Bornholm-Museum von Rønne über die Geschichte informieren. Ein besonderes Highlight sind im Sommer die Führungen durch die Keramikwerkstätten. Die gekaufte Ware kann man sich günstig nach Hause schicken lassen.

Boote © flickr/joerpe

Die zweitgrößte Stadt Bornholms ist Nexø mit seinem Fischerhafen. Sehenswert ist hier neben dem Schmetterlingspark auch das Schwedenhausviertel bestehend aus 75 schwedischen Holzhäuschen, die von der schwedischen Regierung nach dem zweiten Weltkrieg gespendet worden waren, nachdem die Russen den Ort fast komplett zerstört hatten.

Steil am Hang hinaufgebaut ist die Touristenstadt der Insel Gundhjem. Die historische Handelsstadt war schon im Mittelalter durch den Heringsfang reich geworden. Heute bringen die zahlreichen Touristen das Geld in die Stadt. Ganz besonders im Sommer ist Gundhjem voller Touristen, die in den Souvenirgeschäften einkaufen oder sich in den Bars vergnügen. Den Hering gibt es in der Stadt aber immer noch, er gilt geräuchert als Delikatesse.

Mit 1200 Einwohnern ist Svaneke Dänemarks kleinste Stadt und noch dazu sehr gut gepflegt. Sehenswert sind hier vor allem die alten Häuser und Höfe. Auch die Svaneke Chokoladeri ist einen Besuch wert, denn hier kann man bei der Herstellung von Edelpralinen zusehen. Im Bryghuset Svanke werden bei Bierliebhabern sehr begehrte Spezialbiere gebraut, die man zusammen mit deftiger dänischer Küche auch gleich vor Ort genießen kann. Und auch Glaskunst und hausgemachtes Eis gibt es in der kleinen Stadt.

Wer Bornholm besucht, sollte auf alle Fälle auch die Wahrzeichen der Insel, die Rundkirchen besuchen. Es gibt vier von ihnen und die mächtigste und größte ist die Østerlarskirke mit ihren sieben markanten äußeren Stützen und dem mächtigen Mittelpfeiler, in dem sogar Platz für eine Taufkapelle ist. Die jüngste und als einzig unvollendete ist die Nykirke nödlich von Rønne, die statt der üblichen drei nur zwei Stockwerke hat. Und auch wenn spekuliert wird, dass die Kirchen heidnische Sonnentempel oder Tempel der Tempelritter waren, so ist doch am wahrscheinlichsten, dass sie im 12. und 13. Jahrhundert als Wehrkirchen erbaut wurden.

Rundkirche © flickr/Micah & Erin

Ein weiteres Muss ist ein Ausflug nach Christiansø, auf der sich die im 17. Jahrhundert erbaute Seefestung heute in romantischem Ocker und Rosa präsentiert und im Sommer von exotisch duftenden Blüten umgeben ist. Auch Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, da man hier unter anderem Eisvögel, Schwäne, Gänse, Tordalke, Trottellummen und Kraniche sehen kann. Jedes Jahr kommen auch 3000 Paar Eiderenten zum brüten auf die Insel.

Bornholm ist auf alle Fälle ein Urlaubsziel das süchtig machen kann, denn die meisten Urlauber kommen immer wieder.

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Ein Urlaub auf Korsika

„Die Schönste“, so haben schon die Griechen die französische Insel im Mittelmeer genannt: Korsika.

Strände so weit das Auge reicht, zerklüftete Steilküsten, Hügel, Bergseen und dichte Wälder laden ein, die gar nicht so kleine Insel zu erkunden und zu genießen.

Bastia © flickr/VnGrijl

Die Anreise kann mit dem Flugzeug oder mit der Fähre erfolgen. Auf der Insel selbst kann man nicht nur mit dem Pkw unterwegs sein, sondern auch mit dem Mountainbike, als Off-roader oder auch klassisch mit Bus und Bahn. Korsika ist auch ein Traum für Wanderer und Kajakfahrer.

Erster Anlaufpunkt ist meist Bastia mit seinem internationalen Flughafen. Es ist die zweitgrößte Stadt der Insel.
Sehenswert dort ist auf jeden Fall der Alte Hafen und das Museum d’Ethnographie Corse.
Das Museum liegt gleich bei der Festung Mole Jatee du Dragon, welche einen fantastischen Blick auf die Stadt bietet.

Ajaccio ist schon fast ein Wallfahrtsort; ist das doch der Geburtsort von Napoleon. Also gibt es dort nicht nur das Napoleonhaus zu sehen, sondern auch ein Napoleonmuseum.
Das Musee Fech zeigt eine Sammlung italienischer Kunst, untergebracht in einem klassizistischen Palais.
Die Innenstadt von Ajaccio fängt eigentlich gleich am Hafen an, so dass dort das pralle Leben tobt. Auch der morgendliche Markt ist sehenswert.
Ein wunderbares Eintauchen ist möglich in den alten Gassen rund um die Zitadelle.

Nicht nur auf Rügen gibt es weiße Kreidefelsen, das bietet auch Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs.
Weit über dem Meer, auf weißem Kreidefels befestigt, liegt die Oberstadt. Von dort führt ein steiler Treppenweg direkt zum Meer. Ein fantastischer Ausblick auf die hochgelegene Stadt und das Meer ist garantiert.

Schwarzen Sand zum Kontrast weißer Kreidefels bietet Nonza. Genuesisch geprägt, liegt es hochgelegen an der Küste. Es besticht wirklich durch den Anblick schwarzen Sandes. Eine Steintreppe mit sage und schreibe 1000 Stufen führt zum Strand von Nonza. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen; jede Stufe wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Der Golfe de Porto kann mit üppig bewaldeten Hängen aufwarten und auch die Aussicht auf das azurblaue Meer ist was Besonderes dort. Die steil abfallenden weißen Felswände sind ganz nah an La Scandola und Girolate. Die Region dort ist sogar UNESCO Naturdenkmal.
Rote Felsformationen mit bizarren Formen kann man im Hinterland sehen. Les Calanche bietet zudem auch Wasserfälle.

Bonifacio © flickr/vigour

Historisches zu entdecken gibt es in Alignement de Pagliaju. 1900 bis 1000 v. Chr. wird die Menhirsammlung datiert. 258 Granitmonolithen gibt es dort.
Auch Alignement de Stantari und A’ de Renaggiu sind prähistorische Denkmäler.
In Filitosa sind die Megalitkulturrelikte fast 4 m hoch. Teilweise sind eingearbeitete Gesichter zu erkennen, aber auch bewaffnete Krieger.

Kulinarisch wird man bestens verwöhnt auf Korsika! Französisch beeinflusst bietet es vielen Geschmäckern das Passende. Fleisch von freilaufenden Tieren, Kräuter in Hülle und Fülle, Ziegenkäse und die reichlich wachsenden Kastanien werden gemahlen wie Getreide verwendet. Auch der korsische Honig ist nicht zu verachten ebenso wie die heimischen Weine.

Das Wetter ist eigentlich ganzjährig urlaubsgeeignet.
Milde, kurze  Winter und lange Sommer prägen das Klima und nicht mal 100 Regentage sind es durchschnittlich pro Jahr. Der Frühling ist meist auch schon recht warm und die Insel ist ein einziges Blüten- und Blumenmeer.

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Kent, der Garten Englands

Kent, die Grafschaft im äußersten Südwesten Englands, ist auf der ganzen Welt bekannt als der Garten Englands.

Kent ist von Europa aus gut durch den Eurotunnel zu erreichen aber auch mit dem Zug von London mit der neuen schnellen Verbindung in rund 35 Minuten. Und auch in Kent kann man viel von der Grafschaft sehen wenn man mit der Eisenbahn unterwegs ist.

In Kent gibt es nicht nur ausgezeichnete Strände, sondern auch berühmte Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen wie zum Beispiel die Kathedrale von Canterbury, Leeds Castle oder die weißen Klippen von Dover.

White Cliffs of Dover © flickr/hans s

Auf der Isle of Thanet befinden sich die beliebten Küstenorte Margate, Ramsgate and Broadstairs, wo man einen Urlaub am Meer mit allem Drum und Dran genießen kann. Hier gibt es Jahrmärkte, Sandburgen, Eiscreme und, für alle die es sportlich lieben, auch gute Wassersportmöglichkeiten.

In Margate gibt es alles davon, die normalen Strandvergnügen eines Küstenortes und auch die Möglichkeit zu surfen, Jet-Ski zu fahren oder Kite-Boarding.
In der Altstadt von Margate sind das Tudor Haus aus dem 16. Jahrhundert und die mysteriöse Shell Grotto, deren Entstehung bis heute ein Rätsel ist, absolut sehenswert. In der Shell Grotto sind die unterirdischen Gänge und Räume von Muschel-Mosaiken verziert, von denen man nicht weiß, wer sie warum geschaffen hat. Margate hatte auch schon berühmte Besucher wie die Beatles, Laurel und Hardy oder Status Quo. Sie alle haben im „Winter Gardens“ aus dem 19. Jahrhundert übernachtet.

Ramsgate kann mit ausgezeichneten Sandstränden und dem einzigen „Royal Harbour“ des Landes aufwarten. Im Hafengebiet gibt es viele kleine Cafés und Pubs und man kann draußen sitzen und einfach die Menschen beobachten oder davon träumen mit einer der zahlreichen Jachten auf große Fahrt zu gehen. Im Stadtzentrum von Ramsgate gibt es zahlreiche gute Einkaufsmöglichkeiten. Auch einen Besuch wert, besonders für Kriegsinteressierte, sind das Spitfire and Hurricane Memorial Museum und das RAF Manston History Museum in der Nähe.

In den engen Gassen von Broadstairs findet man winzige Häuser, Fischerkaten und kleine Läden und bei einem entspannenden Spaziergang entlang der Promenade kann man in bunte Gärten schauen und köstliche, hausgemachte Eiscreme schlecken.  Ein Gang über die Klippen führt die Besucher zu wunderbaren Stränden und Buchten. Viking Bay ist Broadstairs Hauptstrand und hat sowohl einen kleinen Hafen als auch verschiedene Attraktionen für Kinder.

Deal ist wohl der schönste Küstenort in Kent und schon Heinrich VIII. liebte es so sehr, dass er drei Burgen baute. Man kann entlang der Promenade oder auf dem frisch renovierten Pier spazieren gehen oder am Timeball Tower die Zeit ablesen. In den Restaurants und Pubs gibt es stets frisch gefangenen Fisch auf der Speisekarte. In dem Gewirr der engen Straßen und Gassen versuchten schon Schmuggler den Mannen König Georgs zu entkommen und heute finden Besucher in den kleinen Läden bestimmt das richtige Souvenir.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway © flickr/yellow book

Für Urlauber, die einen typisch englischen Küstenort mit Zuckerwatte, Eisdielen, Cafés, Pubs und Fish & Chips Buden suchen, ist vielleicht Herne Bay das richtige Urlaubsziel. Die Strände werden von typischen bunten Strandhütten gesäumt, die gut den Charakter dieses Küstenstädtchens mit seiner viktorianischen Architektur  und den wunderschönen Gärten widerspiegeln. Im August findet hier einer der größten Karnevalsumzüge Kents statt.

In Folkestone finden Besucher neben dem „Creative Quarter“, dem Künstlerviertel, auch Einkaufs- und Vergnügungsmöglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Im Lower Leas Costal Park gibt es Landschaftsgärten, ein Freilichttheater und zahlreiche Wander- und Radwege. Und auch ein Besuch der Antiquitätenläden von Sandgate lohnt sich.

Über dem historischen „Cinque Port“ Städtchen Hythe erhebt sich die St. Leonards Kirche, die berühmt für ihr Ossarium ist, wie eine kleine Kathedrale. Auf der High Street befinden sich neben Restaurants, Antiquitätenhändlern und kleinen Tante Emma-Läden auch zahlreiche alte Gebäude. Der Royal Military Canal, der einst als Verteidigungsanlage gegen Napoleon gebaut wurde, führt mit vielen Wander- und Radwegen und auch Picknickplätzen, über die Romney Marsh bis an die Grenze von Sussex.

Ein absolutes Muss ist eine Fahrt mit einem Dampfzug der Romney, Hythe &  Dymchurch Railway. Es ist die kleinste öffentliche Eisenbahn der Welt mit nur einem drittel der normalen Spurbreite. Die Strecke ist gut 20 Kilometer lang.

Maidstone ist die Hauptstadt der Grafschaft Kent und liegt im Herzen des Gartens von England, umgeben von Obstgärten, Hopfengärten und Sehenswürdigkeiten wie Leeds Castle und die Kent Downs, eine Region herausragender natürlicher Schönheit (Area of Outstanding Natural Beauty).
Maidstone selbst kann mit einer langen Geschichte, Kunst und Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten aufwarten. Unbedingt besuchen sollte man das Museum & Bentlif Art Gallery mit der Earth Heritage Gallery, das Maidstone Carriage Museum, (Kutschenmuseum) in den Stallungen des erzbischöflichen Palastes, und den Maidstone Millennium Park. Im Museum of Kent Life erzählt eine Sammlung historischer Gebäude alles über das ländliche Leben in Kent.

Die wilde und Einsame Landschaft der Romney Marsh war schon immer ein Ort der Inspiration für Künstler und Schriftsteller und ist wirklich ein grünes Paradies. Mehr als 100 Quadratmeilen bewaldeter Hügel, Schafweiden, breite Sandbänke und Kiesstrände heißen Besucher mit 13 mittelalterlichen Kirchen willkommen.
Um dies alles zu sehen lohnt sich ein Rundflug über die Romney Marsh, die einst Schmugglergebiet war.

Rochester Cathedral © flickr/PistoPeet

Einige der am besten erhaltenen mittelalterlichen Gebäude Großbritanniens findet man im Sandwich. Dort kann man sich wirklich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben und alte Traditionen erleben. Jeden Abend um 20 Uhr läutet die Abendglocke von der St. Peter’s Church. Besucher die durch die alten Straßen wandern, sollten es sich nicht nehmen lassen, in einem der zahlreichen Tearooms ihren Nachmittagstee zu trinken.

Rochester Castle ist eines der schönsten normannischen Bauwerke des Landes und die alte Kathedrale von Rochester ist die zweitälteste Kathedrale Englands. In der Stadt kann man noch viele Gebäude finden, die schon in den Werken von Charles Dickens eine Rolle spielten. Die breiten Bürgersteige, die mit Ornamenten verzierten Laternenmasten und historischen Gebäude Rochesters erlauben den Besuchern eine Zeitreise ins viktorianische Zeitalter. Und jährlich finden auch viele lebhafte und bunte Veranstaltungen in Rochester statt.

Wenn Sie in Kent sind, sollten sie auch das elegante Leeds Castle, mit den wunderschönen Möbeln, Deal und Walmer Castle und auch Dover Castle und die weißen Klippen von Dover und natürlich die Kathedrale von Canterbury besuchen.

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Die Blue Mountains

Berühmt wegen der blauen Nebelschwaden und eine beliebtes Kurzreiseziel für die Bewohner Sydney sind die Blue Mountains in New South Wales, Australien.

Die bis zu 1300 Meter hohen Berge und schroffe Sandsteinklippen sind von Sydney aus gut mit dem Auto zu erreichen.

Blue Mountains © flickr/amandabhslater

Und auch wenn viele hier Urlaub machen so ist dieser bergige Märchenwald, in dem man selbst Elfen vermuten könnte, längst noch nicht vollständig erforscht. Immerhin weiß man inzwischen dass die ätherischen Öle des Eukalyptus für die blaue Färbung des Nebels verantwortlich sind. Hier riecht der Wald wirklich nach Hustenbonbons.

Nicht umsonst sind die Blue Mountains seit 2000 auf der Welterbeliste der UNESCO.
Seit Millionen von Jahren hat das Wasser den Sandstein ausgewaschen und entstanden sind zahlreiche Wasserfälle wie zum Beispiel die Wentworth Falls. Und es gibt hier in den Blue Mountains auch das ausgedehnteste Höhlengebiet ganz Australiens.

Unwahrscheinlich mystisch sind die Jenolan Caves und auch wirklich ein Muss für Besucher der Blue Mountains. Es werden verschiedenste Höhlentouren für jedes Alter und jeden Fitnessgrad angeboten und auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es.
Und auch die Abercrombie Caves sind zu empfehlen, hier kann man sowohl alleine, als auch mit Führer, die Höhlen erkunden.

Three Sisters © flickr/amandabhslater

Die Blue Mountains sind besonders für Wanderer und Mountainbiker interessant, da es hier eine Vielzahl guter Wander- und Radwege gibt.

Weitere Touristenattraktionen in den Blue Mountains sind das NSW Toy and Railway Museum and Leurella Gardens. Hier kann man an Spielzeug und Modelleisenbahn alles finden was das Kinderherz begehrt und sich hinterher etwas Ruhe in dem kühlen 5 Hektar großen Garten gönnen, der zur Jahrhundertwende entstanden ist. Das spektakuläre Amphitheater ist ein Beliebter Hintergrund für Hochzeitsfotos.

Wer meint sich beim Wandern und/oder Radeln noch nicht genügend sportlich betätigt zu haben, den erwarten in den Blue Mountains auch noch fünf tolle Schwimmbäder und Freizeitzentren.

Scenic World Katoomba © flickr/amandabhslater

Und auch die Scenic World Blue Mountains bei den berühmten Three Sisters (drei Schwestern) in Katoomba muss man einfach erlebt haben. Dort kann man mit einer Seilbahn mit Glasboden zu einer Aussichtsplattform auf der anderen Talseite gelangen oder mit einem Zug 415 Meter hinab durch einen Tunnel bis in den uralten Regenwald fahren.

Und auch Vogelfreunde kommen in Katoomba auf ihre Kosten, denn Kakadus, die in Australien so gewöhnlich sind wie Stadttauben bei uns, gibt es hier in Scharen.

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Edinburgh

Edinburgh ist die Hauptstadt und nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands, gelegen im Südosten des Landes am Firth of Forth.

Schon seit der Bronzezeit haben in der Gegend Menschen gesiedelt.

Diese wunderschöne und verzaubernde Stadt Edinburgh ist auch eine wunderbar grüne Stadt mit vielen Grünflachen, die zum Entspannen und Picknicken einladen.

Edinburgh Castle © flickr/http2007

Neben der Altstadt, dem Old Town und der Neustadt, dem New Town, aus georgianischer Zeit kann man in Edinburgh auch moderne Architektur und wunderbare Einkaufsmöglichkeiten finden.

Der älteste Teil des Edinburgh Castle ist die St. Margarets Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Um 1510 wurden die Große Halle von James IV und im späten 16. Jahrhundert die Half Moon Battery vom Regenten Morton gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam dann noch das National War Memorial dazu. Diese alte Festung oben auf dem erloschenen Vulkan ist das Herz der schottischen Hauptstadt.

Im Castle sind die „Honours“, die schottischen Kronjuwelen, der Stone of Scone auf dem die schottischen Könige gekrönt wurden, die One O’Clock Gun, die jeden Mittag um 13 Uhr abgefeuert wird, und der kleine Raum in dem Mary Queen of Scots James den VI. von Schottland und I. von England geboren hat. Und auch das Nationale Kriegs Museum (National War Museum) Schottlands befindet sich in der Burg. Führungen gibt es in verschiedenen Sprachen und im Crown Jewel Shop können Besucher speziell designten Schmuck kaufen.

Ganz abgesehen davon ist von hier oben natürlich der Blick über Edinburgh grandios.

Andere Aussichtspunkte Edinburghs sind der Calton Hill mit der unvollendeten Akropolis und dem Nelson Monument, Arthur’s Seat, Corstorphine Hill, die Braid Hills und Blackford Hill. Letztere erlauben auch einen wunderschönen Blick über den Firth of Forth.

Die Royal Mile führt vom Schloss direkt zum Holyrood Palast und kleinere Straßen führen in einem Fischgrätenmuster hügelab von ihr weg. Weil es in der Stadt nicht besonders viel Platz gab, wurden die Gebäude von Anfang an sehr hoch gebaut und die Gassen sind entsprechend eng und auch steil.

Old Town © flickr/kevgibbo

Der Palast Holyroodhouse ist die offizielle Residenz der Queen in Schottland und war 1128 ursprünglich als Kloster erbaut. Er war auch für einige Zeit die Residenz von Mary Queen of Scots. Die königlichen Räume und die neue Queen’s Gallery mit wechselnden Ausstellungen der königlichen Sammlung sind für Besucher während der Abwesenheit der Queen geöffnet.

Im mittelalterlichen Old Town liegt die St. Giles Kathedrale. Eine Kirche wurde an der Stelle zum ersten Mal 854 erwähnt. Und die Kathedrale gilt als Mutterkirche der Presbyterianer.
Es heißt dass vier massive Säulen aus dem Jahre 1124 stammen, aber da das Gebäude in dem großen Feuer 1385 zerstört und danach wieder aufgebaut wurde, gibt es dafür keinen Beweis. Schon wegen ihre enormen Größe ist sie eine beliebte Touristenattraktion, ganz besonders während des jährlich stattfindenden Edinburgh Festivals, das vorwiegend auf der Royal Mile stattfindet.

Die St. Mary’s Kathedrale wurde im Jahre 1878 zur Kathedrale erhoben. Sie ist eines der großartigsten neogotischen Gebäude auf der Welt und ihre drei Türme bilden eine starke Einheit, die die Skyline von Edinburghs West End dominieren.

Zwischen 1861 und 1888 wurde das von Captain Francis Fowke entworfene Royal Museum von Schottland erbaut. Fowke war auch derjenige, der die Royal Albert Hall in London entworfen hat.
In dem Museum sind Artefakte aus der ganzen Welt und aus vielen Interessensgebieten wie Geologie, Archäologie, Naturgeschichte, Wissenschaft und Kunst zu sehen. Selbst das berühmte Klonschaf Dolly ist hier ausgestopft zu sehen. Der Flügel des Museums, in dem das Skelett eines Wals zu sehen ist, ist leider noch bis 2011 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

1766 hat der 22-jährige James Craig den Designwettbewerb zum Bau des New Town gewonnen. Es war nötig geworden mehr Platz zum Leben zu haben, da die Menschen im Old Town schon zu dicht aufeinander lebten. Eine der Hauptstraßen des New Town ist die Princes Street, die eine der Haupteinkaufsstraßen Edinburghs ist. Hier haben nur wenige der georgianischen Gebäude überlebt. Charlotte Square am westlichen Ende der George Street wurde von Robert Adam entworfen und es heißt, er ist einer der schönsten georgianischen Plätze auf der Welt.

Edinburgh © flickr/robbie_shade

St. Andrew’s and St. George’s West Church ist eine von zwei eleganten Kirchen, die nach den Plänen von James Craig gebaut wurden. Es finden täglich Gottesdienste statt und auch viele Konzerte. Während des Edinburgh Fringe gibt es bis zu vier Konzerte täglich.

Auch einen Besuch wert ist die Scottish National Portrait Gallery, denn sie bietet einen einzigartigen visuellen Einblick in die Geschichte Schottlands.

Und wenn Sie nach all den Besichtigungen etwas Ruhe haben möchten, sollten Sie dem Royal Botanic Garden einen Besuch abstatten. Hier können Sie an einem sonnigen Nachmittag einfach entspannen oder etwas über Bäume, Farne und andere Pflanzen aus der ganzen Welt lernen.

Und auch die Umgebung von Edinburgh ist wunderschön und eignet sich gut für Spaziergänge und Wanderungen.

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Urlaub in Perth

Die australische Stadt Perth ist die Hauptstadt von West Australien und liegt am Swan River, etwa 20 Kilometer landeinwärts des Indischen Ozeans.

Die Stadt Perth wurde 1829 von Captain James Stirling gegründet, um die Franzosen von der Besiedlung Westaustraliens abzuhalten. Ihr Hafen Freemantle ist eine eigenständige Stadt und nur unwesentlich älter als Perth.
Perth wird nachgesagt eine der lebenswertesten Städte auf der Welt zu sein, sie ist aber auch die einsamste Großstadt der Welt, denn von anderen Siedlungsräumen Australiens ist sie durch die große Wüste abgeschnitten.

Perth©flickr/Rob Inh00d

Bevor die Europäer kamen war die Gegend, wie archäologische Funde zeigen, schon über 40.000 Jahre lang von den Whadjuk Noogar besiedelt. Der Sage der Aborigines entsprechend wurde der Swan River von der Waggyl, der großen Schlange, erschaffen. So ist die Region auch heute noch von großer historischer Bedeutung für die Aborigines.

Während der Kolonialzeit war der Swan River ein wichtiges Transportmittel, heute ist er eher ein Ort für Freizeitaktivitäten und man hat einen wunderbaren Blick auf Perth.

Die Stadt Perth selbst ist sehr lebhaft und es gibt eine Menge zu entdecken. Man kann Bootsfahrten zum Kings Park oder zum Botanischen Garten unternehmen um die wunderbare Aussicht zu genießen oder man kann einfach am Fluss entlang spazieren gehen oder eine Tour mit dem Fahrrad machen.

In der Innenstadt von Perth findet man an Einkaufsmöglichkeiten alles was das Herz begehrt. Angefangen bei Kunsthandwerk der Aborigines über Souvenirs bis hin zu Schmuck oder High Tech. Weitere Highlights in Perth sind noch der Zoo und eine Stadtrundfahrt mit der alten hölzernen Straßenbahn, der Perth Tram.

Ein Muss für Eisenbahnfans ist außerdem in Bassedan im Swan Valley das Railway Transport Museum. Leider ist es nur Sonntags zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet.

Aber man kann auch gut Zeit am Strand verbringen. Wer Sonnenbaden oder Schwimmen möchte sollte die Sunset Coast mit ihren sauberen Sandstränden besuchen.

Freemantle ist der Hafen von Perth, bekam aber über die Jahre eine ganz eigene Identität und ist auch eine selbständige Stadt. Freemantle liegt südlich von Perth direkt am Indischen Ozean.

In Freemantle gibt es eine große Künstlerkolonie und man kann dort Kunst und Kunsthandwerk kaufen und den Künstlern bei der Arbeit zusehen.

Am Swan River © flickr/DON PUGH PERTH WESTERN AUSTRALIA

Fischliebhaber werden die einheimischen Restaurants lieben in denen frischer Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden, denn Freemantle ist auch ein großer Fischereihafen. Und wie wäre es nach einem guten Mahl mit einem Bummel über einen der zahlreichen Märkte, auf denen man einfach alles findet was das Herz begehrt.

Weinliebhaber sollten einen Ausflug ins Swan Valley machen. Das Tal ist eine der ältesten Weingegenden West Australiens und es gibt dort mehr als 40 Weingüter. Aber auch Bierfreunde kommen auf ihre Kosten, da es in der Region auch viele Brauereien gibt, die noch ihr eigenes Bier brauen. Auch Biere nach deutscher oder belgischer Brauart gebraut gibt es. Weder Bier noch Wein gibt es im Whiteman Park, dafür aber Erholung pur auf mehr als 4000 Hektar Buschland, Feuchtbiotope und Erholungsgebiet. Hier kann man wunderbar picknicken und grillen.

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Marbella

Marbella im spanischen Andalusien, gelegen an der Mittelmeerküste ist einer der bekanntesten Orte an der Costa del Sol und ein beliebter Ferienort für die Reichen und Schönen aus Europa und den USA.

Das Herz der Altstadt von Marbella ist die Plaza de los Naranjos aus dem Jahr 1485, die ihren Namen den vielen Orangenbäumen verdankt. Der im andalusischen Stil gehaltene Platz wird umrahmt von den typischen weißen Gebäuden. Das Rathaus mit einer Sonnenuhr an der Fassade stammt aus dem Jahr 1568, die Casa del Corregidor aus dem 17. Jahrhundert. Sehenswert ist auch der Renaissance-Brunnen aus dem 15. Jahrhundert, errichtet vom ersten christlichen Bürgermeister Marbellas.

Marbella © flickr/Ana Filipa Machado

Die Iglesia de la Encanación ist eines der wichtigsten Gebäude Marbellas und wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Das Portal der dreischiffigen Basilika ist im Barockstil aus rotem Stein erbaut. Bemerkenswert ist die zwischen 1972 und 1975 erbaute Orgel mit 5000 Pfeifen aus Zinn, Kupfer und Holz, vier Tastaturen, und vielen anderen Details. Sie ist die bedeutendste in Spanien erbaute Orgel der letzten 125 Jahre.  Im Kirchhof steht übrigens auch noch ein Turm, der ein Teil der ehemaligen maurischen Stadtmauer war.

1926 wurden Römische Thermalbäder aus dem 3. Jahrhundert entdeckt und auch wunderschöne Mosaike aus einer römischen Villa gibt es in Marbella zu sehen. Das schönste zeigt das Haupt der Medusa mit vier Schlangen und zwei weiteren um ihren Hals.

Auch wunderschön und wirklich einen Besuch wert sind die zahlreichen Gärten und Parks in Marbella. Fast jede offene Fläche ist begrünt. Die größeren Parks und Gärten sind Nagueles Park, Parque de las Medranas, Parque de la Constitution, La Alameda und König Fahiad Gärten. Wenn man die Straße nach Ojén nimmt kommt man zu einem anderen wunderschönen Garten namens Juanar. Hier gibt es neben Pinien, Walnuss- und Olivenbäumen und wilden Orchideen auch zahlreiche Tiere zu sehen. Vom „El Mirador“ am höchsten Punkt des Gartens hat man einen bezaubernden Ausblick über Marbella.

Pflanzenliebhabern ist auch das Bonsai Museum von Marbella zu empfehlen. Es beherbergt eine exquisite Ausstellung von Bonsai Bäumen. Kunstliebhaber können im Museo del Grabado Español, dem Museum für Spanische Gravurkunst, im früheren Hospital Bazán aus dem 16. Jahrhundert Werke von Picasso, Miró, Tapies, Chillida und anderen bewundern.

Marbella © flickr/ppz

Wer Spaß am Feilschen hat und ein schönes Souvenir kaufen möchte, kann den großen Flohmarkt neben der Stierkampfarena von Puerto Banus besuchen. Hier gibt es fast alles und anschließend kann man sich mit einem guten Essen in einem der Restaurants am Jachthafen belohnen und den ein-und auslaufenden Jachten zusehen.

Die Moschee in Marbella ist keine Erinnerung an maurische Zeiten, sondern die erste, die nach der Rückeroberung im 15. Jahrhundert gebaut wurde.

In Marbella findet man nicht nur ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten  sondern auch exzellente Restaurants, Cafés und Bar. Und ganz besonders ein Spaziergang entlang der Avenida del Mar, der berühmten Strandpromenade mit ihren zahlreichen Cafés und Restaurants, ist ein Erlebnis. Sie soll übrigens eine der schönsten der Costa del Sol sein.
Marbella ist auch bekannt für sein ausschweifendes Nachtleben. Die interessantesten Clubs, Discos und Bars findet man in Puerto Banus.

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Urlaub in der Provence

Wer denkt bei Provence nicht automatisch an Sonne, Urlaub, blühende Lavendelfelder und Meer.

Lavendel © flickr/Diane S Murphy

Die Provence ist eine wunderschöne Landschaft im Südosten Frankreichs gelegen zwischen der Rhône und Italien. Die größten Städte sind Marseille, Nizza, Toulon und Aix-en-Provence. Aber auch Avignon und Arles sind wohl den meisten Urlaubern ein Begriff.

Die historische Hauptstadt der Provence ist Aix-en-Provence, günstig gelegen an der TGV-Strecke Paris-Marseille. Die Stadt ist aber von Marseille aus auch gut in 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Aix-en-Provence liegt in einer Senke geformt durch die Flüsse Arc und Torse etwa 15 Kilometer westlich des Berges Sainte-Victoire. Aix hat ein einzigartiges Flair und die ganze Stadt strahlt eine ganz besondere Gemütlichkeit aus. Ganz besonders lohnend ist ein Besuch am Samstag, denn dann findet regelmäßig der größte Markt statt. Auch Dienstag und Donnerstag ist übrigens Markttag. Die duftenden Gewürze und der frische Knoblauch  auf dem Markt haben ihren ganz besonderen Reiz.

Aber Aix ist auch die Stadt der Künste. Das ehemalige Wohnhaus von Paul Cezanne, der 1839 in Aix geboren wurde,  ist einem zwar einem Kunsttempel gewichen, in dem viele bedeutende Werke von Vasarely zu sehen sind, direkt im Stadtzentrum aber kann man das ehemalige Atelier Cezannes besuchen. Und jeder Cezanne-Fan sollte sich auf die Route de Cezanne begeben, die in östlicher Richtung aus Aix hinausführt. Hier kann man viele Motive für seine Bilder wiederfinden.

Und natürlich hat Aix-en-Provence auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein figurengeschmückter Brunnen an der Place General de Gaulle und auch das Rathaus, die Kathedrale Saint-Saveur oder die Kirche Saint-Jean-de-Malte aus dem 13. Jahrhundert sind absolut sehenswert.

Und auch Avignon ist ein Muss bei jedem Urlaub in der Provence. Die Stadt der Päpste ist reich an Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt mit den mittelalterlichen Prachtbauten ist von einer imposanten Stadtmauer umgeben. Sie zählt genau so wie der gotische Papstpalast, der im 14. Jahrhundert erbaut wurde, und die berühmte Brücke Pont St. Bénézet zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Pont d'Avignon © flickr/jmt-29

Von der steineren Pont Saint-Bénézet sind nach der Flut von 1668 von ehemals zweiundzwanzig Bögen nur mehr 4 erhalten geblieben. So endet die Brücke, die besonders durch das Volkslied „Sur le pont d’Avignon“ bekannt geworden ist, noch heute mitten im Fluss.

Der Papstpalast war von 1309 bis 1417 Sitz der Päpste von Avignon. Äußerlich gleicht der Palast einer Festung, im Inneren ist er aber ausgestattet wie ein Schloss. Durch die Zerstörung während der Französischen Revolution ging schon ein großer Teil der Möbel verloren, als der Palast dann 1810 zur Kaserne wurde war dies das endgültige Aus für die noch verbliebenen Kunstschätze.

Sehenswert ist auch die Pfarrkirche St-Pierre-d’Avignon mit ihrer wunderschönen gotischen Fassade. Der damals in Avignon lebende Glasmaler Philippe Garcin hat die Flamboyantornamente geschaffen und die Renaissance-Torflügel des Portals aus dem Jahr 1551 stammen von dem burgundischen Bildhauer Antoine Volard.

Die im romanischen Stil erbaute Kathedrale von Avignon, Cathédrale Notre-Dame des Doms d’Avignon, befindet sich oberhalb des Papstpalastes und in ihrem Inneren befindet sich der aus weißem Marmor gefertigte Bischofsthron aus dem 12. Jahrhundert. Auf diesem Thron haben auch die Päpste von Avignon gesessen.

Die Stadt Orange ist vor allem bekannt für den römischen Stadtgründungsbogen, der häufig irrtümlich als Triumphbogen bezeichnet wird, und das römische Theater aus dem 1. Jahrhundert nach Christi Geburt. Sehenswert sind aber auch die ehemalige Kathedrale und das Rathaus.

Aigues Mortes, dessen Stadtmauer noch komplett erhalten ist, und auf der man den historischen Stadtkern umrunden kann, lag einst am Meer. Heute trennen es aber einige Kilometer von der Küste.

Aber abgesehen von den interessanten Städten kann die Provence auch mit einer wunderschönen und faszinierenden Landschaft aufwarten. Das besondere Licht hat immer wieder viele Maler inspiriert. Ein ganz besonderes Farberlebnis neben den für die Provence so typischen Lavendelfeldern sind die Ockerbrüche von Roussillon. Hier stehen die verschiedenen Ockertöne im Kontrast zum Gün der Bäume und zum Blau des Himmels.

Camargue © flickr/Wolfgang Staudt

Bekannt für die Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos ist die Camargue. Dieser absolut ebene Landstrich besteht teilweise aus unbegehbarem Sumpfland oder ist komplett für Touristen gesperrt. Ganz besonders für passionierte Reiter ein Erlebnis ist aber auf alle Fälle das Erkunden der Camargue auf dem Rücken eines Pferdes. An vielen Orten gibt es so auch die domestizierten Artgenossen der Wildpferde zu mieten.

Saintes-Maries-de-la-Mer ist ein alter Wallfahrtsort in der Camargue, der leider heute sehr stark vom Tourismus geprägt ist. Die alte Wallfahrtskirche im Zentrum ist aber durchaus einen Besuch wert.

Die Provence lässt sich schwer beschreiben, man muss dieses besondere Flair der Region einfach selbst erlebt haben und auch die typische provenzalische Küche mit den „Kräutern der Provence“, zartem Lammfleisch und einem guten Rotwein ist ein Erlebnis.

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