Die griechische Insel Rhodos ist auch im Herbst ein wunderbares Reiseziel, da es nicht zu heiß aber trotzdem noch angenehm warm ist.
Rhodos ist die Hauptinsel der Dodekanes Inselgruppe in der Ost-Agäis und etwa die Hälfte der Einwohner lebt in der Stadt Rhodos, die auch der Hauptort der Insel und ihr touristisches Zentrum ist.
Am besten gelangt man nach Rhodos mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Ganz besonders in der Region um Rhodos und im gesamten, touristisch gut erschlossenen Norden, gibt es auch gute Busverbindungen. Neben Norden sind auch der Westen und Osten der Insel gut touristisch erschlossen, aber auch im Süden wird der Tourismus weiter ausgebaut, bietet doch die Haupteinnahmequelle auf Rhodos. Weitere Wirtschaftszweige sind Der Wein- und Olivenanbau. Die vielen Ziegen und Schafe, die man überall am Straßenrand sehen kann, liefern außerdem die Milch für den guten Käse auf der Insel.
Neben den wunderschönen Sandstränden und Felsbuchten an der Küste ist auch das Innere von Rhodos mit seinen Hochebenen, Tälern und Bergen sehenswert. Der höchste Berg der Insel ist der Attaviros mit 1.215 Metern Höhe. Insgesamt ist Rhodos eine sehr grüne Insel denn durch die Kalkgebirge ist die Wasserversorgung das ganze Jahr über gesichert. Mit 320 Sonnentagen im Jahr gehört Rhodos zu den sonnigsten Regionen Europas. Auch im Winter ist es sehr mild und Frost gibt es praktisch nicht. Allerdings gibt es auf dem Attaviros manchmal Schnee.
Wahrzeichen von Rhodos sind der Hirsch und die Hirschkuh die auf Säulen am Eingang zum Jachthafen Mandraki stehen und die ankommenden Schiffe begrüßen. Sie stehen seit der italienischen Besatzungszeit (1912-1943 bzw. 1947) dort, wo der Legende nach der Kolos von Rhodos gestanden haben soll.
In Rhodos interessant für Familien ist sicherlich das Aquarium, das noch aus der Zeit der italienischen Herrschaft auf Rhodos stammt und somit schon relativ alt ist. Neben präparierten Fischen können Besucher in den Aquarien die Lebewesen des Mittelmeeres kennenlernen.
Ebenfalls während der Zeit der Italiener entstanden ist der neue Markt in Rhodos Stadt mit zahlreichen Verkaufsständen, Geschäften, Restaurants und Cafés. Das Gebäude erinnert vom Stil her eher an eine türkische Moschee als an eine Markthalle.
Auch sehenswert in Rhodos sind die Evangelismos Kirche am Hafen, die besonders zur Zeit der Johanniter eine bedeutende Rolle spielte. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen Blitzschlag komplett zerstört, aber von den Italienern anhand der Originalpläne wieder aufgebaut.
Hübsch ist auch der Seepferdchen Brunnen auf dem Platz der jüdischen Märtyrer in der Altstadt.
Besucher, die mehr Spuren der Johanniter sehen möchten, sollten auch Asklipio mit der Ruine der alten Johanniterburg besichtigen. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung.
Wer im Sommer nach Rhodos kommt, kann im Schmetterlingstal Petaloudes den gepunkteten Harlekin sehen, der dort in Massen vorkommt und sich vom Harz der Amberbäume zu ernähren.
In Lindos kann man auf dem Rücken eines Esels hinauf zur Akropolis gelangen. Für Eselfreude bestimmt ein Erlebnis. Im Hinterland von Lardos liegt auch das Kloster Moni Thari, das man unbedingt besuchen sollte. Auch wenn das Kloster lange Zeit verlassen war, so ist es jetzt doch wieder bewohnt und liebevoll hergerichtet. Gottesdienste von hier werden sogar im Fernsehen und Radio übertragen.
Ähnlich wie in anderen Regionen Griechenlands auch, kann man auf Rhodos Zeuge der wichtigsten Epochen der Geschichte werden.



























