Frohe Weihnachten

Wir wünschen unseren Lesern ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

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São Tomé und Príncipe

Sehnen Sie sich nach leeren Sandstränden, tropischen Wäldern, Vulkanen und der Vielfalt verschiedener Kulturen? Wie wäre es dann mit einer Reise zum kleinen Inselstaat São Tomé und Príncipe?

Der Staat, nach den Seychellen der zweitkleinste Staat Afrikas, besteht aus den beiden namensgebenden Inseln São Tomé und Príncipe sowie ein paar kleineren Inseln.  Er liegt im Golf von Guinea vor der Westküste Afrikas.

Sao Tome und Principe © Joao Maximo/flickr.com

São Tomé und Príncipe war eine portugiesische Kolonie und deswegen sind die Bewohner des Landes eine Mischung aus ehemaligen afrikanischen Sklave und portugiesischen Kolonisten. Aber natürlich gibt es auf São Tomé und Príncipe auch Minderheiten aus anderen Nationen. Die Wirtschaft des Landes basiert vorwiegend auf dem Anbau von Kakao. Die Infrastruktur und der Tourismus befinden sich noch im Aufbau.

Die besonderen Attraktionen auf São Tomé und Príncipe sind neben den leeren Strände, Vulkanen und Regenwäldern auch die Korallenriffe rund um die Inseln. Auf São Tomé kann man wandern und dabei wunderbar Natur und Tiere beobachten. Highlights sind der Vulkan Pico de São Tomé, der Praia Jalé Strand mit den Wasserschildkröten, der Obo Nationalpark, die Boca de Inferno Küstenregion und der Wasserfall von Cascata São Nicolãu. Natürlich sind auch die Hauptstadt São Tomé und die alte Festung und Museum São Sebastião einen Besuch wert.

Sao Tome und Principe © Maria Cartas/flickr.com

Príncipe ist nicht nur kleiner, sondern auch abgelegener mit einer Vielzahl an Stränden und Korallenriffen.

Eine gute Möglichkeit diese Inselregion zu erkunden ist natürlich per Boot. Neben reinen Bootstouren kann man auch Angel- und Tauchtouren buchen.
Am besten kommt man nach São Tomé mit dem Flugzeug von Lissabon oder von Angola, Nigeria, Ghana, Gabun oder Cap Verde.

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Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist mit Sicherheit Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, wenn auch meiner Meinung nach nicht unbedingt Deutschlands schönster.

Aber da kann man natürlich geteilter Meinung sein. :-)

Nürnberger Christkindlesmarkt © charley1965/flickr.com

Am 26.11.2010 wurde der Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt in Nürnberg mit dem Prolog des Christkindes eröffnet und geht noch bis zum 24.12.2010.

Wie in jedem Jahr werden auch heuer wieder Besucher aus der ganzen Welt erwartet, die den rund 180 Holzbuden einen Besuch abstatten werden.

In dem „Städtlein aus Holz und Tuch“ werden die traditionellen Waren eines deutschen Weihnachtsmarktes angeboten, darunter natürlich die berühmten Nürnberger Lebkuchen, Früchtebot, Süßigkeiten, Rauschgoldengel, Christbaumschmuck, Krippen, Kerzen, Spielzeug und Kunsthandwerk. Besonders beliebt sind auch die „Nürnberger Zwetschgenmännle“, die aus getrockneten Pflaumen hergestellt werden.

Und natürlich gibt es für Besucher des Nürnberger Christkindlesmarktes auch genügend Gelegenheit sich zu stärken. Neben Glühwein dürfen natürlich auch die typischen Nürnberger Bratwürste nicht fehlen.

Auf dem Rathausplatz nördlich des Hauptmarktes findet der Weihnachtsmarkt der Nürnberger Partnerstädte statt. Hier kann man sich auf eine Reise um die Welt begeben.

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Der Grand Canyon

Der Grand Canyon zählt nicht nur zu den Naturwundern dieser Erde, er wird jedes Jahr auch von mehreren Millionen Menschen besucht.

Gelegen zwischen dem südlichen Utah und dem nordwestlichen Arizona wird der Grand Canyon auf einer Länge von etwa  450 Kilometern vom Colorado River durchflossen. Dessen Quellgebiet liegt in den Rocky Mountains in Colorado und er mündet in den Golf von Kalifornien.

Grand Canyon © kyle simourd/flickr.com

Der Canyon beginnt in Lake Powell, Utah und endet bei Lake Mead, Nevada. Der Südrand des Grand Canyon liegt im Durchschnitt auf einer Höhe von 2100 Metern über Meereshöhe während der Nordrand rund 300 Meter höher liegt. Von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick auf die roten Felstreppen, natürlichen Bögen, Schluchten und Wüsten. Ein Bild wie mit Aquarellfarben gemalt.

Westlich von Flagstaff am Highway 40 gibt es einen Holiday Park am Grand Canyon. Dort kann man mit dem Wohnmobil wunderbar unter schattigen Bäumen übernachten. Es gibt dort auch die Möglichkeit Ausflüge mit der Grand Canyon Eisenbahn, Eselausritte über einen halben oder ganzen Tag mit Übernachtung und Bustouren zu buchen. Wer Rafting Touren auf dem Grand Canyon machen möchte, sollte die Website des Grand Canyon National Park besuchen: www.nps.gov/grca.

Auf alle Fälle sollten Sie sich aber gut vorbereiten wenn Sie zum Grand Canyon kommen, denn in Arizona wird es sehr heiß. Wer zum Grund des Canyons hinab möchte sollte darauf vorbereitet sein, dass während der Sommermonate Temperaturen von über 40 °C herrschen können. Man sollte also niemals ohne einen ausreichenden Wasservorrat aufbrechen.

Noch dazu kann sich das Wetter am Grand Canyon sehr schnell ändern, neben Sonnenschutz und Kopfbedeckung sollte man auch immer zumindest eine Regenjacke dabei haben.

Grand Canyon National Park © chucklepix (Steve)/flickr.com

Wenn man ohne genügende Vorbereitung in unbekanntes Gelände aufbricht kann dies lebensgefährlich werden. Neben guten Karten und einem Kompass, sollte man sich auch immer Rat bei dem Servicepersonal des Parks holen und sich außerdem über Springfluten informieren. Springfluten kann es zu jeder Jahreszeit geben, am wahrscheinlichsten sind sie aber zwischen Juli und September. Man sollte Warnungen nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn Springfluten, die von einen Gewitter in mehr als 40 Kilometer Entfernung verursacht wurden, haben schon so manchen unvorsichtigen Canyon Besucher das Leben gekostet. Man sollte sich auf alle Fälle auch immer Fluchtrouten auf der Karte suchen, die man im Zweifelsfall nutzen kann. Teilen Sie auch immer dem Parkpersonal mit wohin Sie gehen, wie lange Sie wegbleiben wollen und wer im Falle eines Falles zu benachrichtigen ist.

Solange die nötigen Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden, wird der Ausflug zum Grand Canyon zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Kopenhagen

Immer ein tolles Ziel für eine Städtereise ist auch Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, die gleichzeitig auch eine der bedeutendsten Metropolen und eine der meistbesuchten Städte Nordeuropas ist.

Gleichzeitig ist Kopenhagen aber auch eine der teuersten Städte der Welt.
Der Name der Stadt Kopenhagen geht auf das mitteldänische „Køpmannæhafn“ zurück, was mit „Kaufmannshafen“ oder „Hafen der Kaufleute“ übersetzt werden kann.

Kleine Meerjungfrau © BernieCB/flickr.com

Gelegen auf Dänemarks größter Insel Seeland (Sjæland) ist Kopenhagen vom schwedischen Malmö durch den Öresund getrennt. Durch die Brücke, die Kopenhagen mit Schweden verbindet, kommt der Stadt eine noch größere Bedeutung als Drehscheibe in Skandinavien zu.

Das bekannteste Wahrzeichen der Hauptstadt von Dänemark ist wohl die Kleine Meerjungfrau des Bildhauers Edvard Eriksen. Sie war in diesem Jahr sogar zu Gast auf der Weltausstellung in Shanghai und es war im Tivoli nur eine Kopie zu sehen.

Tivoli der beliebte Vergnügungspark ist fast ebenso bekannt wie die Meerjungfrau und ein wahrer Anziehungspunkt für Touristen. Neben verschiedensten Attraktionen für jeden Geschmack und jedes Alter sorgt am Abend ein wahres Lichtermeer aus bunten Lampen für eine ganz besondere Stimmung. Neben Livemusik gibt es dann auch Feuerwerk.

Durch Shakespeares Hamlet bekannt geworden und gleichzeitig auch eines der wichtigsten Renaissanceschlösser Europas ist Schloss Kronburg, das von Frederik II. erbaut wurde. Neben einem Schloss ist das sich im nahegelegenen Helsingör befindende Gebäude vor allem auch eine gewaltige Militärfestung. Der Tanzsaal mit einer Länge von 62 Metern ist mehr als imposant, und neben Sammlungen von Renaissance- und Barockmöbeln in einigen Räumen ist auch die Schlosskirche einen Besuch wert.

Zwischen 1637 und 1642 wurde der Runde Turm (Runde Tårn) unter König Christian IV. erbaut und ist schon wegen seiner einmaligen Architektur einen Besuch wert. An der Spitze des Turms gibt es ein Observatorium, das vor über 350 Jahren erbaut wurde und heute die älteste noch funktionierende Sternwarte Europas ist. Aber man hat hier nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Sterne, tagsüber wird man für den Aufstieg mit einem wunderbaren Blick über Kopenhagen und seine Altstadt belohnt.
Der 900 Quadratmeter große Bibliothekssaal im inneren wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt.

Runder Turm © Like_the_Grand_Canyon-flickr.com

Shoppen kann man in Kopenhagen in der längsten Fußgängerzone der Welt, dem Støget mit seinen vielen Läden und Boutiquen, in denen natürlich auch die großen internationalen Marken vertreten sind. Straßenmusiker, Artisten und Kleinkünstler beleben die Fußgängerzone mit ihren Darbietungen.

Die Residenz der königlichen Familie in Kopenhagen ist Schloss Amalienburg. Bis 1794 residierten die Monarchen im eigentlichen Königsschloss Christiansborg, das dann einem Brand zum Opfer viel. Vor Schloss Amalienburg findet auch täglich der Wachwechsel der königlichen Leibgarde statt.

Auf einer Bootsfahrt durch die schmalen Kanäle Kopenhagens, durch den historischen Stadtkern und vorbei an Schloss Christiansborg und anderen Sehenswürdigkeiten, kann man die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Im Wikingerschiffmuseum gibt es nicht nur originalgetreu nachgebaute Schiffe, sondern auch Funde historischer Wikingerschiffe und Ausfahrten auf dem Fjord im Sommer, bei denen man sich selbst als Wikinger fühlen kann. Wer sich für die Vergangenheit Skandinaviens interessiert, sollte dieses Museum unbedingt auf der Besichtigungsliste haben.

Über die Geschichte des dänischen Königreichs kann man sich im Nationalmuseum informieren.

Kopenhagen © amsfrank/flickr.com

Ein bekanntes Beispiel für eine alternative Lebenskultur, Selbstverwaltung und Selbstverwirklichung ist der fast 40 Jahre alte Freistaat Christiana. Die Häuser dort sind nicht nur äußerst fantasievoll, sondern auch zum größten Teil aus gebrauchten Materiealien errichtet. Da Christiana autofrei ist, ist es ganz besonders kinderfreundlich, besonders natürlich seit 1991 auch noch ein Kinderspielplatz entstand. In Christiana gilt seit jeher die Devise „leben und leben lassen“ und viele Menschen haben dort ein Zuhause gefunden.

Für die Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln Kopenhagens ist die cOPENhagan Card oder CPHCARD zu empfehlen, mit der man auch freien Eintritt in 60 Museen und Attraktionen und außerdem Rabat bei Sehenswürdigkeiten, Restaurants und anderem hat.

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Chicago

Chicago die „Windy City“, die windige Stadt, am südwestlichen Ufer des Lake Michigan, wurde erst 1833 gegründet.

Gemessen an der Bevölkerung ist Chicago die drittgrößte Stadt der USA und von dort kommen viele einflussreiche Politiker, wie auch der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama.

Chicago © Monika Thorpe/flickr.com

Aber natürlich hat die Stadt noch mehr zu bieten.

Was interessiert Sie? Baseball? Klassische Musik? Ballett? Moderne Architektur? Geschichte? In Chicago gibt es das alles.

Wer die Stadt erkunden möchte, kann das gut mit dem Fahrrad tun, denn Chicago ist eine der fahrradfreundlichsten Städte der USA. In der Stadt gibt es mehr als 240 Kilometer an Fahrradwegen und 10.000 Fahrradständer. Es ist sogar erlaubt, das Fahrrad im Zug oder Bus mitzunehmen. Sogar Stadtführungen per Fahrrad werden angeboten. Man kann zum Beispiel auf eine „Bike Obama Tour“ gehen um die Gegend kennenzulernen, aus der der Präsident stammt. Oder man macht eine „City Lights at Night Tour“, die fast eine Party auf Rädern ist.

Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten Chicagos ist der Millennium Park, ein Zentrum für Kunst Musik, Architektur und Landschaftsdesign. Der Park liegt im Zentrum Chicagos und hier gibt es unter anderem die Crown Fountain, einen interaktiven Springbrunnen, der von dem spanischen Künstler Jaume Plensa entworfen wurde und den von Frank Gehry entworfenen Jay Pritzker Pavillon, der Austragungsstätte des Grand Park Music Festivals und anderer freier Konzerte und Veranstaltungen ist.

Wer mehr über die Geschichte Chicagos und Amerikas erfahren möchte, sollte das Chicago History Museum besuchen. Und im Historic Water Tower gibt es Fotografie von lokalen Fotografen und Künstlern, die Chicago zum Thema hat.

Chicago Millennium Park © fireflythegreat/flickr.com

Naturliebhaber finden am 12th Street Beach auf Northerly Island ein Naturzentrum und Vogelschutzgebiet und -krankenhaus.

In Chicago gibt es mehr als 200 Theater, fast 200 Kunstgalerien, mehr als 7.300 Restaurants, 552 Parks, 24 Kilometer Badestrände und 36 jährliche Paraden.

Die Stadt ist wirklich einen Besuch wert! Zu jeder Jahreszeit.

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Alice Springs

Alice Springs, die Stadt im Herzen Australiens entstand 1872, als die Transaustralische Telegrafenleitung gebaut wurde.

Das Gelände am Rande der MacDonnell Ranges wurde gewählt, weil es dort eine vermeintliche Quelle gab, die sich allerdings bald als Teil eines Flussbetts entpuppte. Die Wasserstelle bekam den Namen Alice Springs und der ursprüngliche Ort hieß anfangs Stuart, nach dem Entdecker John McDouall Stuart.  Aber erst als die Great Northern Railway 1929 die Siedlung erreichte, wuchs auch die Bevölkerung. 1933 wurde der Ort in Alice Springs umbenannt. Extensive Rinderweidewirtschaft, Kamelfarmen und Bergbau waren lange die wirtschaftliche Grundlage der Stadt.

Blick vom Anzac Hill © Paul Mannix/flickr.com

Erst vor rund 40 Jahren hat sich der Tourismus in Alice Springs entwickelt und bietet der Stadt und ihren Einwohnern neue Perspektiven.
Alice Springs wird neben dem roten Zentrum Australiens auch oft als dessen Herz und Seele bezeichnet und ist reich an Geschichte und Kultur.

Auch wenn Alice Springs mit knapp 30.000 Einwohnern nicht gerade eine Großstadt ist, hat die Stadt im Outback doch so einiges zu bieten. Neben guten Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch Kunstgalerien und einige Touristenattraktionen wie den Alice Springs Desert Park, die Royal Flying Doctors, School of the Air und viele Nationalparks wie die Mac Donnell Ranges und Uluru-Kata Tjuta. Letzterer ist nur ungefähr 460 km von Alice Springs entfernt, keine Entfernung in Australien. :-)

Darwin, die Hauptstadt des Northern Territory, an dessen südlicher Grenze Alice Springs liegt, ist rund 1.500 Kilometer vom roten Zentrum Australiens entfernt.

Alice Springs © darwin_gal/flickr.com

In Alice Springs, so heißt es, kann man das wahre Australien entdecken. Neben der Overlander Telegraphenstation, dem ausgetrockneten Flussbett des Todd River, dem Anzac Hill Aussichtspunkt bei Sonnenuntergang, den Olive Pink Botanic Gardens und der National Women’s Hall of Fame gibt es noch viele weitere Highlights.

Man sollte sich also mindestens drei bis vier Tage Zeit nehmen für Alice Springs, obwohl man sich auch bei sieben bis zehn Tagen Aufenthalt kaum langweilt.

Und auch wenn Alice Springs mitten im Nirgendwo zu liegen scheint, kommt man doch aus allen großen australischen Städten problemlos mit dem Flugzeug dorthin. Ein besonderes Erlebnis ist allerdings die Anreise mit dem legendären Ghan Zug, der zweimal pro Woche in Alice Springs hält. Wer mit dem Auto anreisen möchte hat eine Fahrtzeit von zwei Tagen von Darwin oder Adelaide vor sich.

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Rom

Egal zu welcher Jahreszeit, die italienische Hauptstadt Rom ist immer eine Reise wert, im Herbst wenn es nicht so heiß ist, vielleicht noch eher als im Sommer.

Rom wird auch als „Ewige Stadt“ bezeichnet, unter anderem deshalb, weil es schon in der Antike die Hauptstadt des römischen Reiches war. Seit 1871 ist sie die Hauptstadt Italiens.
1980 wurden die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und gerade der Reichtum an bedeutenden Baudenkmälern und Museen lockt jedes Jahr unzählige Touristen an.

Die Stadt am Tiber wurde der Gründungssage nach am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet, der später seinen Zwillingsbruder Remus umbrachte als dieser sich über die Stadtmauer lustig machte. Der Sage nach waren die Romulus und Remus Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia, und wurden, nachdem sie auf dem Tiber ausgesetzt worden waren, von einer Wölfin gesäugt und später von einem Hirten aufgezogen.

Schon im 1. Jahrhundert vor Chr. war Rom wahrscheinlich schon auf die Größe einer Millionenstadt herangewachsen, verfügte über ein Frisch- und Abwassersystem, ein ausgebautes Straßennetz und die „Vigiles“, die dem Schutz der Bevölkerung dienten, taten auch Dienst als Feuerwehr und hatten Polizeibefugnisse.

Nach der Plünderung durch die Westgoten und die Vandalen und dem Niedergang des Weströmischen Reiches ging es auch mit Rom bergab und im Mittelalter zählte es nur noch ungefähr 20.000 Einwohner.

Neue Bedeutung erlangte Rom als Hauptstadt des Kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als neben Jerusalem und Santiago de Compostela wichtigster Wallfahrtsort des Christentums. In Rom wurde im Jahr 800 auch Karl der Große zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.

Heut hat Rom wieder über 2,5 Millionen Einwohner.

Es heißt, dass Rom auf sieben Hügeln errichtet wurde, und so bilden Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin auch den Bereich der Innenstadt innerhalb der im 3. Jahrhundert errichteten Aurelianischen Mauer. Im historischen Zentrum, das vorwiegend am linken Ufer des Tiber liegt, befinden sich auch die größten Baudenkmäler aus der Antike.

Das Pantheon ist der der einzige erhaltene Kuppelbau der Antike und wurde im Jahre 27 v. Chr. gegründet und zwischen 118 und 128 n. Chr. wieder aufgebaut.

Das Kolosseum, das 80 n. Chr. fertiggestellt wurde, war das größte Amphitheater der Antike. Seit 1999 ist es auch ein Monument gegen die Todesstrafe und immer dann 48 Stunden lang hell erleuchtet, wenn ein Staat auf der Welt die Todesstrafe abschafft.

Die Stadt ist reich an antiken Stadtmauern, Triumphbögen, Kirchen, Palästen und öffentlichen Plätzen. Von einiger Bedeutung sind vor allem das Forum Romanum, die Kaiserforen und die Caracalla-Thermen.

Die Engelsburg, die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut wurde, wurde im Mittelalter zur Festung ausgebaut.

Besonders wichtig für die Katholiken aus aller Welt sind natürlich auch die Vatikanstadt und der Petersdom.

Bedeutende Museen Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen und das Vatikanische Museum mit ihren bedeutenden Kunstkollektionen. In der Villa Giulia, dem Landhaus Papst Julius II. befindet sich etruskische, und antike römische Kunst. Die Gallerie Borghese zeigt die Kunstsammlung der Familie Borghese, die vorwiegend aus Gemälden und Plastiken besteht. Das Museo Nazionale Romano delle Terme befindet sich in einem von Michelangelo entworfenen Kloster und kann mit griechischen und römischen Plastiken aufwarten.

Eine Reise in diese Stadt lohnt sich also auf jeden Fall. Sie sollten jedoch die Hotels in Rom vorab besser vergleichen, weil hier der Standard sehr verschieden ist. Wenn Sie dann erstmal da sind, können Sie sich gut in die Vergangenheit zurückversetzen und gleichzeitig die moderne und, zumindest was den Verkehr auf den Straßen anbelangt, etwas chaotische Stadt erleben. Rom hat ein ganz besonderes Flair, das man einfach erleben muss.

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Urlaub an der Algarve

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und dank des warmen Klimas auch im Herbst noch ein wunderbares und beliebtes Urlaubsziel.

Bekannt ist die Algarve vor allem für die fantastischen, weißen Sandstrände und das klare blaue Wasser. Und auch mit erstklassigen Golfplätzen kann die Algarve aufwarten. Insgesamt hat sie dem Urlauber viel zu bieten, von kleinen Fischerdörfern über Wasserparks, Zoos und den Ria Formosa Naturpark bis hin zu modernen Städten mit einem aufregenden Nachtleben.

Faro © flickr/zkvrev

Dank ihrer Vielseitigkeit ist die Algarve ein ideales Urlaubsziel für die ganze Familie.

Die Hauptstadt der Algarve ist Faro in der Nähe des Naturparks Ria Formosa gelegen. Die moderne Stadt hat ein ganz besonderes Flair und ein attraktives Nachtleben. Aber auch das historische Zentrum mit der mittelalterlichen Mauer, der Kathedrale, dem Kloster Nossa Senhora da Assunção und die Kirche São Francisco sind durchaus sehenswert. Wer es gerne etwas gruselig mag, sollte die üppig verzierte Kirche Nossa Senhora do Carmo mit ihrer Capela dos Ossos, der Knochenkapelle mit den Überresten von 1.245 Mönchen besuchen.
Faro ist außerdem für die alljährlich stattfindenden Motorrad-Rallye bekannt, zu der im Juli Motorradfahrer aus der ganzen Welt kommen.

Der Naturpark Ria Formosa ist besonders schön wegen seiner Vielfalt und einmaligen Lage zwischen Ancão und dem Gebiet von Manta Rota. Er ist ganz besonders ein Zufluchtsort für Zugvögel und andere seltene Vogelarten.  Die Watt- und Marschlandschaft des Naturparks wird von den zwei einzigen Flüssen in der Gegend mit Wasser versorgt. Einzelne Gebiete können aber auch unter dem Einfluss der Gezeiten überflutet werden. Neben Muschel- und Austernzucht wird in dem Gebiet auch noch Ackerbau betrieben und die Region für die Salzproduktion genutzt. Da diese menschlichen Aktivitäten Regeln unterliegen und auf traditionelle Art betrieben werden, wirken sie sich auch nicht störend auf das Gleichgewicht des Ökosystems aus.

Vielleicht die interessanteste Küstenstadt an der Algarve ist Lagos. Bekannt wurde die dichtbebaute Stadt auf den Hügeln während Portugals Entdeckerzeit im 14. und 15. Jahrhundert. Noch heute findet man in Lagos breite Gehwege und schöne Gärten und Parks die Zeugen dieser Zeit sind.

Und neben hübschen kleinen Stränden zwischen den Felsen gibt es in Lagos auch viele unterschiedliche Sportmöglichkeiten. Man kann verschiedene Wassersportarten betreiben und auch Reiten und Tennis- oder Golf spielen.

Algarve © flickr/YXO

Für Familien ist sicher auch der Zoo von Lagos ein beliebtes Ausflugsziel. Er entstand aus einer privaten Tiersammlung auf einem Bauernhof, die immer mehr an Beliebtheit gewann und ständig wuchs.
Wer auch mehr über die Tiere im Wasser erfahren möchte, sollte den Zoomarine besuchen. Er ist der Verbindung der Algarve mit dem Meer gewidmet und man kann Delphine, Robben, Haie, Schildkröten, Vögel und mehr beobachten. Außerdem gibt es dort Restaurants, Geschäfte, einen Vergnügungspark und Swimmingpools.

Mehr Wasserattraktionen bietet das Aqualand in der Nähe von Lagoa. Hier bekommt man  Action für die ganze Familie; es ist allerdings nur von Ende April bis Ende September geöffnet.

Lagoa ist bekannt für guten Wein. Es gibt hier vor allem starke und herbe Rot- und Weißweine. Und auch wenn Banken und Geschäfte viele Touristen anziehen, so ist Lagoa trotzdem keine typische Touristenstadt. Die Landschaft der Region ist wunderschön und es gibt auch hier wieder zahlreiche von Felsen eingerahmte Strände.

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Deutsches Weinlesefest

Im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße findet vom 1. – 11. Oktober 2010 das Deutsche Weinlesefest statt.

Neustadt an der Weinstraße liegt im Herzen der Pfalz an der Deutschen Weinstraße und verführt mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern die Besucher zu einem Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt.

In neun Weindörfern trifft man auf Winzer und ihre Weine, die zu den besten Deutschlands gehören.

Wein © flickr/Grischali / Sue

Hoch über Weinbergen und Wäldern thront das Hamberger Schloss, das als Wiege der deutschen Demokratie gilt und schon deshalb einen Besuch wert ist.

Neben der Wahl der 72. Pfälzischen Weinkönigin gibt es in diesem Jahr im Festzelt des Jahrmarktes zum ersten Mal die Talentshow „Neustadt sucht den Superstar“.

Neben der „Großen Pfalzweinprobe“ der Weinbruderschaft am 9. Oktober, die in diesem Jahr unter dem Motto „Pfalzwein – von exotisch bis kultig“ steht, gibt es am Sonntag dem 10. Oktober auch noch  den großen Winzerumzug mit viel Musik und Prunkwagen. Den Abschluss des Deutschen Weinlesefestes bildet am Montag dem 11. Oktober ein großes Abschlussfeuerwerk.

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