Shanghai hat in den letzten 20 Jahren einen riesigen Wachstumsschub hingelegt.
Während es im 19. Jahrhundert aufgrund seiner günstigen Lage zum einem der wichtigsten Handelszentren der Welt avancierte und als „Tor zu China“ galt, versank es unter kommunistischer Herrschaft in der wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit. Erst im Jahr 1990 wurde das ökonomische Wachstum durch Reformen angeheizt, was zu der heutigen Entwicklung führte. Inzwischen hat Shanghai, gemessen an der Zahl der Einwohner, sogar Peking als bevölkerungsreichste Stadt Chinas abgelöst. Mit seinen 19,2 Millionen Einwohnern wird Shanghai sogar in einigen Listen als größte Stadt der Welt geführt.
Die Stadt wird auch immer mehr zu einem Touristenmagneten. Allein die Expo 2010 lockte ca. 73 Millionen Besucher an. Weitere Attraktionen sind „der Bund“, die Uferpromenade von der man aus die berühmte Skyline von Shanghai sehen kann, Yuyuan Garden und das Shanghai World Financial Center (oder auch der „Flaschenöffner“), das derzeit höchste Gebäude in der Volksrepublik China. Geschichts-Fans werden ihre Freude an den alten Kolonialbauten haben, die man entlang der Uferpromenade findet. Shopping-Freunde werden auf der „East Nanjing Road“ und der „West Nanjing Road“ fündig. Hier gibt es alles, was man sich vorstellen kann – vom absoluten Ramsch bis hin zu Designer-Mode.
Wer noch etwas mehr aus dem Urlaub mitnehmen möchte, als Souvenirs, der hat inzwischen auch die Möglichkeit in einer der Sprachschulen Shanghais Hochchinesisch (Mandarin) zu lernen. Gerade beim Chinesischen ist unheimlich wichtig, es da zu lernen, wo es gesprochen wird. Da es sehr stark auf die Aussprache ankommt, können schon kleinere Abweichungen bei der Intonation zu Missverständnissen führen. So heißt das kleine Wort „Ma“, je nachdem, wie man es ausspricht, „Mutter“ oder „Pferd“. Bei Sprachreisen hat man den Vorteil, dass man einen Lehrer bzw. eine Lehrerin zur Seite hat und man seine neu erworbenen Sprachkenntnisse sofort bei den Einheimischen anwenden kann. Auch Sprachreisen für Schüler sind möglich, falls man während seiner Schulzeit auch schon mal etwas anderes als Englisch und Französisch lernen möchte.



