Ein Urlaub auf Korsika

„Die Schönste“, so haben schon die Griechen die französische Insel im Mittelmeer genannt: Korsika.

Strände so weit das Auge reicht, zerklüftete Steilküsten, Hügel, Bergseen und dichte Wälder laden ein, die gar nicht so kleine Insel zu erkunden und zu genießen.

Bastia © flickr/VnGrijl

Die Anreise kann mit dem Flugzeug oder mit der Fähre erfolgen. Auf der Insel selbst kann man nicht nur mit dem Pkw unterwegs sein, sondern auch mit dem Mountainbike, als Off-roader oder auch klassisch mit Bus und Bahn. Korsika ist auch ein Traum für Wanderer und Kajakfahrer.

Erster Anlaufpunkt ist meist Bastia mit seinem internationalen Flughafen. Es ist die zweitgrößte Stadt der Insel.
Sehenswert dort ist auf jeden Fall der Alte Hafen und das Museum d’Ethnographie Corse.
Das Museum liegt gleich bei der Festung Mole Jatee du Dragon, welche einen fantastischen Blick auf die Stadt bietet.

Ajaccio ist schon fast ein Wallfahrtsort; ist das doch der Geburtsort von Napoleon. Also gibt es dort nicht nur das Napoleonhaus zu sehen, sondern auch ein Napoleonmuseum.
Das Musee Fech zeigt eine Sammlung italienischer Kunst, untergebracht in einem klassizistischen Palais.
Die Innenstadt von Ajaccio fängt eigentlich gleich am Hafen an, so dass dort das pralle Leben tobt. Auch der morgendliche Markt ist sehenswert.
Ein wunderbares Eintauchen ist möglich in den alten Gassen rund um die Zitadelle.

Nicht nur auf Rügen gibt es weiße Kreidefelsen, das bietet auch Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs.
Weit über dem Meer, auf weißem Kreidefels befestigt, liegt die Oberstadt. Von dort führt ein steiler Treppenweg direkt zum Meer. Ein fantastischer Ausblick auf die hochgelegene Stadt und das Meer ist garantiert.

Schwarzen Sand zum Kontrast weißer Kreidefels bietet Nonza. Genuesisch geprägt, liegt es hochgelegen an der Küste. Es besticht wirklich durch den Anblick schwarzen Sandes. Eine Steintreppe mit sage und schreibe 1000 Stufen führt zum Strand von Nonza. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen; jede Stufe wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Der Golfe de Porto kann mit üppig bewaldeten Hängen aufwarten und auch die Aussicht auf das azurblaue Meer ist was Besonderes dort. Die steil abfallenden weißen Felswände sind ganz nah an La Scandola und Girolate. Die Region dort ist sogar UNESCO Naturdenkmal.
Rote Felsformationen mit bizarren Formen kann man im Hinterland sehen. Les Calanche bietet zudem auch Wasserfälle.

Bonifacio © flickr/vigour

Historisches zu entdecken gibt es in Alignement de Pagliaju. 1900 bis 1000 v. Chr. wird die Menhirsammlung datiert. 258 Granitmonolithen gibt es dort.
Auch Alignement de Stantari und A’ de Renaggiu sind prähistorische Denkmäler.
In Filitosa sind die Megalitkulturrelikte fast 4 m hoch. Teilweise sind eingearbeitete Gesichter zu erkennen, aber auch bewaffnete Krieger.

Kulinarisch wird man bestens verwöhnt auf Korsika! Französisch beeinflusst bietet es vielen Geschmäckern das Passende. Fleisch von freilaufenden Tieren, Kräuter in Hülle und Fülle, Ziegenkäse und die reichlich wachsenden Kastanien werden gemahlen wie Getreide verwendet. Auch der korsische Honig ist nicht zu verachten ebenso wie die heimischen Weine.

Das Wetter ist eigentlich ganzjährig urlaubsgeeignet.
Milde, kurze  Winter und lange Sommer prägen das Klima und nicht mal 100 Regentage sind es durchschnittlich pro Jahr. Der Frühling ist meist auch schon recht warm und die Insel ist ein einziges Blüten- und Blumenmeer.

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