Paris

Jetzt im Juli und August ist Paris, auch als die Stadt der Liebe bekannt, fest in der Hand der Touristen.

Während der Schulferien verlassen viele Pariser die Stadt um die Ferien auf dem Land oder im Ausland zu verbringen. Aber weniger los ist in dieser Zeit dank der Touristen natürlich nicht.

Paris © flickr/Trodel

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit und das wichtigste Wahrzeichen von Paris ist der Eiffelturm. Die drei Aussichtsplattformen kann man mit dem Lift erreichen, die unteren beiden auch über eine Treppe. Für Briefmarkenfreunde gibt es auf der ersten Plattform ein Postamt in dem man Eiffelturmstempel bekommt. Für das Nobelrestaurant „Jules Vernes“ auf der zweiten Plattform empfiehlt es sich vorher einen Tisch zu reservieren. Gerade abends ist der Besuch des Eiffelturms wegen der Beleuchtung ein Erlebnis, außerdem Treffen sich dann im Parc du Champ  de  Mars, dem Marsfeld tausende Einheimische und Touristen um zu entspannen.

Ein weiteres sehr markantes Bauwerk in Paris ist Sacré Coeur. Obwohl diese wunderschöne und imposante Basilika schon 1914 fertig gestellt wurde, wurde sie erst nach Ende des Ersten Weltkrieges geweiht. Gelegen auf dem 130 Meter hohen Hügel des Montmartre ist sie weithin sichtbar. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über Paris, der noch besser wird, wenn man die 237 Stufen zur Kuppel der Basilika erklimmt.
Rund um Sacré Coeur und den Montmartre gibt es zahlreichen Cafés, Bäckereien und Restaurants.

Eine weitere bekannte Kirche in Paris ist Notre Dame. Die Kathedrale ist eines der wichtigsten Denkmäler der Stadt, denn hier wurden bereits Könige und Königinnen gekrönt. Die im gotischen Stil erbaute Kathedrale wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet und wurde während dieser Zeit ständig verändert. Bekannt wurde Notre Dame weltweit durch Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ Der Innenraum der Kathedrale ist mit einer Länge von ungefähr 130 Metern einer Breite von 48 Metern und einer Höhe von 35 Metern gigantisch. Und auch der Altar ist grandios.

Mitten auf dem Place Charles de Gaulle befindet sich der Arc de Triomphe, der Triumphbogen. Zwischen 1806 und 1836 wurde er zu Ehren der französischen Armee errichtet. Von Napoleon in Auftrag gegeben wurde er von den Architekten Chalgrin und Raymond gebaut. Hier finden Gedenkfeiern zum Nationalfeiertag und militärische Paraden statt. Von der Terrasse de 50 Meter hohen Triumphbogens hat man einen wunderbaren Blick über die 12 Avenuen, die hier zusammentreffen und man kann auch viele der Pariser Sehenswürdigkeiten von hier sehen.

Sacré Coeur © Julia Höfer-von Seelen

Das wohl bekannteste Museum der Welt ist der Pariser Louvre. Neben Geschichte aus verschiedenen Epochen kann eine gigantische Gemäldesammlung bestaunen, in der die Kunstwerke nach ihren Herkunftsländern aufgeteilt sind. So hängt hier auch die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Die gläserne Pyramide am Haupteingang soll die Moderne mit der Geschichte verbinden und wurde 1989 von chinesisch-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei gebaut.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Paris, die ich hier erwähnen möchte, sind die Catacombes de Paris, die Katakomben. Sie dienten ursprünglich als Steinbrüche zum Bau der Stadt, wurden aber als dies zu gefährlich wurde geschlossen und dienten zum Ende des 18. Jahrhunderts als Grabstätten, da viele oberirdische Friedhöfe damals wegen Überfüllung geschlossen werden mussten. Viele der Katakomben wurden auch während des Zweiten Weltkriegs von der Résistance genutzt und auch die Pariser Nationalbank nutzt einen Teil als Schatzkammer. Ein Teil mit Eingang bei der Metrostation Denfert Rochereau an der Avenue Henri Rol-Tanguy.

Paris muss man einfach selber erleben und entdecken, um das besondere Flair dieser Stadt in sich aufnehmen zu können. Besonders viel erlebt man natürlich wenn man soviel wie möglich zu Fuß unterwegs ist, denn in der Metro sieht man nicht viel. Und neben all den Sehenswürdigkeiten sollte man sich in Paris auch ins Nachtleben stürzen, wenn man die Stadt wirklich kennenlernen möchte.

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